Arbeitslosenzahl steigt wieder über 3 Millionen

Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) bekanntgab, stieg die Arbeitslosigkeit im Januar um 0,6 Prozent (268.000) auf 7,0 Prozent (3,032 Millionen).

Das klingt zunächst weniger gut, jedoch sank die Zahl im Gegensatz zu vor einem Jahr um 104.000. Auch saisonbereinigt sieht die Sache schon wieder besser aus: Hier sank die Zahl sogar um 9.000 auf 2,836 Millionen. Nach Aussage der BA ist die Winterzunahme normal und fiel sogar geringer aus als in den letzten Jahren. Der Arbeitsmarkt knüpft nach ihrer Meinung damit an die gute Entwicklung des vergangenen Jahrs an.

Einfluss des Mindestlohns
Arbeitsmarktexperten sehen indes die im Januar in Kraft getretene Mindestlohnregelung als Verhinderer einer noch geringeren Winterarbeitslosigkeit. Dieser Dämpfungsfaktor ist durchaus nachvollziehbar, obwohl der Mindestlohn eher die Mini-Jobber getroffen hat.

Einfluss Euro und Ölpreis
Die Exportwirtschaft profitiert im Jahr 2015 vor allem vom schwachen Euro und dem niedrigen Ölpreis. Von daher erwarten viele Volkswirte im aktuellen Jahr eine stärkere Konjunktur, welche sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken wird.

Auf die ausgeschriebenen Stellen hat sich dieser Optimismus bereits ausgewirkt und die Nachfrage nach Arbeitskräften auf ein Rekordhoch steigen lassen. Der seit 2004 ermittelte Stellenindex BA-X ist aktuell auf 183 Punkte gestiegen. Das sind 2 mehr als im Dezember und 18 mehr als vor einem Jahr.


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